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Named User

Named User

Was ist ein Named User?

Ein Named User bezieht sich auf eine Software-Lizenz, bei der diese Lizenz einem Benutzer namentlich zugeordnet wird. Im Deutschen werden häufig die Begriffe Einzel- oder Benutzerlizenz verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Named User und einem Concurrent User?

Während ein Named User einer Lizenz konkret zugeteilt ist, handelt es sich bei Concurrent Lizenzen um Gruppenlizenzen. Es wird also eine bestimmte Nutzerzahl definiert, die eine Software gleichzeitig verwenden können. Liegt diese Zahl beispielsweise bei fünf, kann sich eine sechste Person nicht einloggen. Erst, wenn eine der fünf Nutzer das System geschlossen hat, kann eine weitere Person mit der Arbeit beginnen. Concurrent User sind nicht namentlich eingetragen, sondern teilen sich die Lizenz also mit weiteren Anwendern. Zudem gibt es üblicherweise mehr registrierte Benutzer als verfügbare Concurrent Lizenzen. Ein Namend User darf sich meist mehrfach am System anmelden – das ist zum Beispiel im Microsoft ERP der Fall.

Welche Variante eignet sich für wen?

Bei der Wahl des Lizenzmodells sollten Unternehmen bedenken, wie viele Personen auf die Software zugreifen. Gibt es beispielsweise nur einen Sachbearbeiter, der Zugriff auf das System benötigt, bietet sich eine Named Lizenz an. Bei häufig wechselnden Benutzern oder Schichtbetrieb hingegen kann eine Concurrent Lizenz die passendere Wahl sein.

Wie werden Named User und Concurrent User abgerechnet?

Named User werden über das „Pay per License“-Modell abgerechnet. Unternehmen zahlen also genau die Summe der erworbenen User und damit Lizenzen. Oft können die Benutzer sogar flexibel erhöht und reduziert werden. Damit können saisonale Schwankungen von Mitarbeitern bedarfsgerecht lizenziert werden. Concurrent User hingegen werden über das „Pay per use“-Modell abgerechnet. Ist für die gleichzeitige Nutzung der Lizenzen kein Maximum definiert, kommt das „Peak-Modell“ zum Einsatz: Dafür wird die Menge der maximal parallel stattgefundenen Zugriffe auf Lizenzen in einem festgelegten Zeittraum betrachtet. Anhand dieser Anzahl erfolgt die Abrechnung „Pay per use“.

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    Welchen Nutzen die Kombination aus menschlichem Handeln und digitalen Möglichkeiten erzeugt, weiß Matthias Sebald, Head of Power Platform & AI, genau. Zudem greift er auf jahrelange Erfahrung mit den YAVEON Produkten zurück und kennt deren Zusammenspiel wie seine Westentasche. Profitieren Sie von seiner Expertise und lassen Sie sich von ihm mitnehmen in die fachlichen Welten der YAVEON Software.

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