Digitalisierungsstrategie entwickeln

Langfristigen Erfolg – das wünschen sich Unternehmen aller Branchen. Klar ist: Dafür müssen sie digitale Wege gehen, heute mehr denn je.

Drei Pfeile mit Text Digitalisierungsstrategie

8. Februar 2023

Content Marketing Managerin

Wie Sie eine Digitalisierungsstrategie entwickeln,
mit der Sie sicher in die Zukunft blicken

Online-Präsenz, elektronische Anbindung und Software haben sich vom Kann zum Muss entwickelt. Es geht aber noch viel weiter, bis zum neuen Geschäftsmodell. Um den digitalen Wert voll ausschöpfen und Innovationen implementieren zu können, sollten Unternehmen taktisch handeln: Eine Digitalisierungsstrategie muss her. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt und wie Sie sie erreichen.

Was ist eine Digitalisierungsstrategie?

Eine Digitalisierungsstrategie beschäftigt sich laut Definition mit der Transformation eines bestehenden, analogen Geschäftsmodells in eine digitale Architektur. Um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, sollten Sie sämtliche Unternehmensprozesse einbeziehen, nicht nur entlang der Wertschöpfungskette. Weil jede Fachabteilung aufgrund verschiedener Blickwinkel eine andere digitale Strategie definieren würde, macht es Sinn, alle Bereiche einzubeziehen. So erzielen Sie ein gemeinsames, übereinstimmendes Ergebnis, das für alle Beteiligten nachvollziehbar ist. Ein prominentes Beispiel ist die Digitalstrategie der Bundesregierung, die ein „Wegweiser für den digitalen Aufbruch“ sein soll.

Warum brauchen Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie?

Unabhängig von Branche, Größe oder Alter: Die Digitalisierung in Unternehmen macht vor keinem Halt. Kundenbedürfnisse oder das Marktumfeld verändern sich stetig, Mitarbeiter stellen neue Ansprüche an ihren Arbeitgeber, digitale Geschäftsmodelle sowie Wettbewerber prägen die Arbeit, und auch die Chance auf mehr Effizienz macht das Feld aus. Das Erfolgsrezept ist eine Digitalisierungsstrategie. Denn hiermit erhalten Unternehmen eine Vorlage, frühzeitig auf Trends und Technologien zu reagieren, neue Geschäftsfelder zu erschließen und so langfristig Ressourcen zu sichern. Doch um eine solche erfolgreich im Unternehmen zu implementieren, sollte sie mit der Unternehmensstrategie Hand in Hand gehen und eine Einheit bilden.

Strategiefelder: Diese Themen sollten Sie bei der Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie berücksichtigen.

Nun stellt sich die Frage, welche Inhalte beim Erstellen Ihrer Digitalisierungsstrategie als Vorlage herangezogen werden. Sicher, das ist eine sehr individuelle Frage, deren Antwort für jedes Unternehmen anders ausfallen wird. Einige Themen sind jedoch für jedes Unternehmen von Belang und sollten in die Betrachtung einfließen:

1. Gezielte Kundenzentrierung

Um langfristigen Erfolg für ein Unternehmen zu generieren, sollten Sie Bedürfnisse Ihrer Kunden in den Mittelpunkt rücken. Daraus lassen sich Schlüsse ziehen, ob und in welche Richtung Ihr Produktangebot angepasst werden sollte. Beste Voraussetzungen, um neue Geschäftsmodelle zeitnah zu erkennen und darauf zu reagieren, und damit wichtiger Bestandteil Ihrer digitalen Strategie.

2. Neue Werteversprechen

Das Wertangebot von Kunden verändert sich stetig. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Produkte der Nachfrage auf dem Markt gerecht werden. Kommt es zu Änderungen, sollten Sie rechtzeitig darauf reagieren. Lassen Sie diesen Gedanken und die nötigen Mechanismen mit Ihrer Strategie verschmelzen.

3. Aktuelle Marktsituation

Ausgelöst durch die Digitalisierung verändert sich die Situation für Unternehmen. Sie müssen sich und ihre Dienstleistungen anpassen und diesen Wandel in der Digitalisierungsstrategie berücksichtigen. Beispiele sind:

  • Vermittlung von Dienstleistungen über Plattformen statt über den direkten Vertrieb
  • Märkte erweitern ihre Zielgruppe – Fahrdienste beispielsweise sprechen nicht nur Transportgäste, sondern auch potenzielle Fahrer an.
  • Bisher branchenfremde Unternehmen ergänzen bestehende Industrien und bringen einen neuen Blickwinkel mit.

4. Zukunftsträchtige Innovationen

Nutzen Sie Ihre Datenbasis, um Innovationen anzuregen und neue digitale Geschäftsmodelle auszumachen. Außerdem sollten Sie auf dieser Basis prüfen, ob sich Ihre bestehenden Geschäftsmodelle digitalisieren lassen. Um das zu erzielen, stellen Sie sich am besten kritische Fragen wie „Lassen sich unsere Produkte mit dem Internet verbinden?“. Ist die Antwort auf die Frage „nein“, sollten Sie durchdenken, wie sich dieser Zustand verändern lässt. Ist die Antwort „ja“, können Sie damit starten, die Anbindung und damit die neuen Möglichkeiten Ihrer Produkte zu testen. Ein entwickelter Prototyp wird dann im nächsten Schritt getestet und so lange verbessert, bis Sie das gewünschte Ergebnis erzielt haben. Die Schritte? Wichtiger Teil Ihrer digitalen Strategie.

5. Detaillierte Datenerhebung und -auswertung

Das A und O für ein Angebot, das auf Ihre Kunden zugeschnitten ist, ist eine gute Datenbasis, aus der Sie Verhaltensmuster herauslesen können. Aus diesem Grund sollten Sie dem Thema Datenauswertung große Bedeutung zumessen und dieses Thema auch in Ihrer digitalen Roadmap berücksichtigen. Doch Achtung, legen Sie dabei auch fest, wie Sie die Daten, die schnell mehr werden, speichern wollen. Ein komfortabler Weg sind private Cloud-Lösungen, die sicher und flexibel zugleich sind.

6. Agile Firmenkultur

Die Basis, um digitale Innovationen in kurzer Zeit umzusetzen, ist eine agile Unternehmenskultur, die durch dynamische Veränderungen geprägt und entscheidend für Ihre Digitalstrategie ist. Typischerweise wird das mit Methoden wie Scrum oder Kanban realisiert. Agiles Arbeiten ist geprägt von:

  • kurzen Projektabschnitten, sogenannten Sprints
  • einer positiven Fehlerkultur, in der Fehler nicht sanktioniert, sondern als Lernfaktor verstanden werden
  • Wissensvermittlung über Abteilungsgrenzen hinweg, um Silodenken zu verhindern

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Vorschaubild Digitalisierungsleitfaden

In 6 Phasen zur Digitalisierungsstrategie

Nun wissen Sie, welche Themen Sie bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie berücksichtigen sollten. Doch wie erreichen Sie eine solche? Grundsätzlich durchläuft jedes Unternehmen seine eigene Strecke auf dem Weg zur Digitalisierungsstrategie. Die folgenden sechs Phasen sind dabei jedoch essenziell:

Sechs Kreise mit den sechs Phasen einer Digitalisierungsstrategie
Die sechs Phasen einer Digitalisierungsstrategie
Sechs Kreise mit den sechs Phasen einer Digitalisierungsstrategie
Die sechs Phasen einer Digitalisierungsstrategie

Digitalisierung mit Strategie: Darauf sollten Sie achten

Ist die Entwicklung Ihrer Digitalisierungsstrategie erfolgreich abgeschlossen, kann das Projekt starten. Doch Achtung, auch hier lauern Stolperfallen. Um diese zu vermeiden, sollten Sie auf folgendes achten:

  • Arbeiten Sie agil

    Dynamisch und anpassbar – genau so arbeiten viele Start-ups. Sie sind „agil“. Wenn Sie es schaffen, diese Eigenschaft für Ihr Unternehmen zu übernehmen und gleichzeitig die bewährten Qualitäten Ihrer Firma zu erhalten, ergibt sich eine unschlagbare Kombination.

  • Setzen Sie auf Change Management

    Digitalisierung bedeutet Veränderung – und die stößt auf Widerstand. Indem Sie Sorgen und Wandel offen ansprechen, nehmen Sie Ängste und ziehen das ganze Team in Richtung erfolgreicher Digitalisierung. Das Geheimnis liegt im Change Management.

  • Machen Sie Ihre Digitalisierung zur Chefsache

    Ihr Unternehmen kann nur dann nachhaltig erfolgreich digitalisieren, wenn die Schritte von ganz oben kommen. Die Geschäftsführung ist wesentlicher Entscheidungspunkt für Digitalisierungsprojekte und sollte von Anfang an aktiv einbezogen werden. Am einfachsten funktioniert das, wenn sich CEO und Projektverantwortlicher regelmäßig austauschen.

  • Vereinen Sie die IT-Welten

    IT ist bereits vor Ihrem Digitalisierungsprojekt Teil des Unternehmens. Die Kolleginnen und Kollegen sind dafür zuständig, die Geschäftsprozesse am Laufen zu halten. Das neue Digitalteam erweitert diesen Aufgabenbereich und stellt die Weichen in Richtung Zukunft. Ein Austausch der beiden Abteilungen in Workshops oder regelmäßigem Austausch bringt Ihr Unternehmen auf die Überholspur der Digitalisierung.

  • Rechnen Sie mit zusätzlicher Konkurrenz

    Immer mehr Unternehmen erweitern Ihren Einflussbereich und erobern neue Märkte. Gerade, wenn es sich dabei um einen Konzerngiganten handelt, kann das für Mittelständler gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Stärken zwar zu kennen, sich jedoch nicht darauf auszuruhen. Im Fokus sollte immer die Frage stehen: „Was können und müssen wir bereits heute tun, um auch in Zukunft erfolgreich auf dem Markt bestehen zu können?“.

  • Feiern Sie kleine Erfolge

    Digitalisierung ist ein dauerhafter Prozess, kein kurzer Ausflug. Es ist hilfreich, sich Zwischenziele zu setzen und jeden Erfolg zu feiern. Aus einem langen, allmählichen Prozess wird so eine Kette kleiner Aufgaben, die Stück für Stück mit positivem Feedback abgearbeitet werden.

Erfolgreiche Digitalisierungsstrategie mit dem richtigen Partner

Digitalisierung ist für jedes Unternehmen entweder schon Teil des Alltags oder sollte ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Doch für eine erfolgreiche Umsetzung brauchen Sie eine Strategie. Sie umfasst den Ist-Zustand sowie das Ziel – und natürlich den Weg dazwischen. Dafür gibt es zahlreiche Anhaltspunkte, Schritte und Tipps. Doch für eine gute Digitalisierungsstrategie ist ein externer Blick mit Fokus auf das große Ganze eine enorme Erleichterung. Zudem sind Erfahrungen eine gute Stütze, um zielsicher voranzukommen. Zwei wichtige Gründe, die eigene Digitalisierung mit einem Partner anzugehen. 

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